Archive for January 10th, 2010

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Buenos Aires – Ushuaia

January 10, 2010

Ort: Ushuaia – suedlichste Stadt der Welt
Ortszeit: 20:59

Eeeendlich komme ich mal dazu hier was zu schreiben. Da es hier im Hostel nur einen Rechner gibt und jede Menge internethungrige Besucher (90% Deutsche oder Israelis ๐Ÿ˜€ ) versuche ich mich kurz zu fassen.

Heute ist der 13. Tag, seit ich von Buenos Aires aufgebrochen bin. Neun Tage hab ich gebraucht um bis Ushuaia zu trampen. Gute 3050 Kilometer. Das Ganze laesst sich deshalb so genau sagen, da es eine Strasse gibt, die die beiden Staedte verbindet. Die Ruta Nacional (RN) 3 startet in BsAs am Obelisken und endet ein paar km hinter Ushuaia im Parque Nacional Tierra del Fuego bei ca. km 3080.

Von Buenos Aires nach Tandil

Da ich nicht wusste, wo man per Daumen am besten aus BsAs los kommt (eine Tanke “am Stadtrand” gibts nicht ๐Ÿ˜€ ) hab ich am 26.12. den Bus nach Tandil genommen. Tandil liegt in der Provinz Buenos Aires etwa 5 Stunden suedlich von Buenos Aires. In Tandil angekommen, bin ich nach 2 Stunden durch die Stadt gurken auf dem Campingplatz angekommen. Suedlich der Stadt am “Dique” gelegen – Einem grossen See, an dem sich am Wochenende hunderte von Argentinier tummeln. Es fuerht eine Strasse einmal um den See rum, auf der im 5 Minuten Takt Motorraeder und Roller vorbeifahren. Scheint die Hauptbeschaeftigung der Tandilianer zu sein, abends mit Fruenden und Freundin hinten drauf um den See zu duesen. Aber nicht nur einmal… ๐Ÿ˜‰

Bin einen Tag in Tandil geblieben um mir die Stadt etwas anzuschauen. Leider war es der zweite Weihnachtsfeiertag und Samstag. Toedliche Kombination. Es war einfach gar nichts los. Abgesehen vom Dique und seiner Umgebung war die Stadt tot.

BsAs - Ushuaia

BsAs - Ushuaia

BsAs - Ushuaia

BsAs - Ushuaia

Um ueberhaupt was sinnvolles auf die Reihe zu bekommen hab ich mal die angrenzende “Sierra” erkundet. Eigentlich eine sehr schoene Gegend, allerdings gespickt von Stacheldraht und Moskitos. Weiss nicht was mehr wehtut und schlimmer ist ๐Ÿ™‚
Auf dem Berg ueber Tandil steht eine Riesige Muehle mit zwei gigantischen Eisen-Don-Quijote und -Sancho-Panza-Figuren. Die Tandiler haben die Geschichte irgendwie adoptiert, da man auch in der Stadt viel davon sieht.

BsAs - Ushuaia

BsAs - Ushuaia

Tandil – Bahia Blanca

Am naechsten Tag gings dann los mit dem Erst des Trampens. Nach einer kurzen Einfuehrung durch die netten Campingplatzbesitzer (zwei alte Damen) und ein paar widerspruechlichen Infos (Dich nimmt sowieso niemand mit. Traue niemandem! Alle Argentinier sind schlecht. Vorsicht!)
gings dann nach sueden raus aus der Stadt in Richtung Juarez. Einem “Verkehrsknotenpunkt” mit zusaetzlicher Tanke direkt an der RN 3 (die aus dem Norden von BsAs kommt).
Nach 15 MInuten am Strassenrandentlanglaufen wurde ich auch schon mitgenommen. Juan Pablo hiess der gute Mann im absolut schrottigen Auto. Barfus und mit einem lueckenhaften Lachen hat er mir erzaehlt, dass er einige Km weiter auf der RN 74 in einer Estancia arbeitet, 2 Kinder und eine Frau ernaehrt udn seit 2 Jahren sehr glaeubig ist. Vorher war er agressiv und hat viele Drogen genommen. Jetzt spielt er Egitarre und Piano in der Kirche und organisiert mit seiner Frau Kirchenevents fuer Jugendliche. Netterweise hat er mich von seiner Abzweigung 8 km weiter zur naechsten Strasenkreuzung gefahren. Fuer den Fall, dass mich niemand mitnehmen wuerde hat er mich zu sich nach hause eingeladen und mir Abendessen udn ein Bett angeboten. Rute 74 bei km 215 ๐Ÿ™‚

Von der Strassenkreuzung aus ging es nach einiger Zeit Warten und dem Kennelernen eines zweiten trampenden Argentiniers aus Juarez weiter mit einem Container-LKW, der uns beider ca. 50 km weiter bei einer Abzweigung abgesetzt hat. Der Argentinier (Name entfallen) trampt jedes oder jedes zweite WE zwischen Tandil udn Juarez und kennt 80% der Vorbeifahrenden. So hats dann gute 2 Minuten gedauert udn ein Freund von ihm hat uns mitgenommen. Mich hat er persoenlich einmal durch Juarez schoffiert und dann zum “Rueda” einem grossen Kreisverkehr (Mit Tanke) etwas ausserhalb geschifft. In Juarez gibts ausser ein paar Haeuschen und viel Sand nicht viel. Einbahnstrassen werden nicht beachtet und die Kinder fahren (zusammen mit den Autos) entgegen der Fahrrichtung mit dem Rad durch die Gegend.

Da ich in Juarez relativ spaet ankam, war es mit den LKWs nicht so leicht. Im Endeffekt haben mich eine Mutter mit ihrem Sohn ins naechste Staedtchen mitgenommen von wo ich am spaeten Nachmittag endlich einen Trucke gefunden habe. mit 30 Tonnen Sojasprossen ging es dann mit Marcelo nach Sueden. Der gut 50 jaehrige hat mir viel von sich erzaehlt, dass er ein Boot hat, gerne angelt. Die Tour seit 26 Jahren macht und im Februar eine Ausbildung zum “Portero” – Hausmeister macht um dann in der Schule seines Doerfchens 60 km noerdlich von Juarez zu arbeiten. Mehr Zeit fuer die Familie und Naeher an zu Hause.
Natuerlich gibts waehrend der Fahrt immer Mate. Er hatte ein kleines Taesschen und den passenden Aparat zum Reinstellen und automatischen Befuellern der gleichen. Sehr praktisch ๐Ÿ™‚
Mich hat er gleich zum Asado in seinem Garten eingeladen, wenn ich denn in der Naehe bin. Zusaetzlich hat er mich zum Abendessen auf dem Trucker Parkplatz eingeladen. Auf dem Weg haben wir am Weg Fleisch und Gemuese gekauft und nachdem ich in Bahia Blanca auf dem ausserhalb gelegenen LKW-Parkplatz mein Zelt zwischen zwei LKWs aufgeschlagen habe, Marcelo eine “nummer gezogen hat” (Man muss zum Entladen am Hafen am Vorabend eine Nummer ziehen um zu wissen wann man entladen darf), hat er uns ein leckeres “Giso” gekocht. Im Prinzip ist Giso nur Fleisch mit Gemuese und Nudeln, abe rseehr lecker ๐Ÿ™‚ Bei Gelegenheit kommt mal ein Rezept.

BsAs - Ushuaia
Ich mit hab und gut auf dem Zeltplatz in Tandil

BsAs - Ushuaia
Km 401 von BsAs

BsAs - Ushuaia
Vergebenes Warten auf einen Trucker in der Mittagssonne. Erster Sonnenbrand, der auch einige Zeit gehalten hat ๐Ÿ™‚

BsAs - Ushuaia
Marcelo beim Mate-Servieren. Auf die Strasse schauen ist was fuer Anfaenger ๐Ÿ™‚

BsAs - Ushuaia
Einmal einen Batzen Fleisch bitte ๐Ÿ™‚

BsAs - Ushuaia
Mit Einkaeufen vor Truck

BsAs - Ushuaia
In der Truckeigenen Kueche beim Kochen.

Bahia Blanca – Viedma

Nach einer etwas harten Nacht zwischen zwei LKWs gings am naechsten Morgen frueh los. Marcelo ist um 6:30 abgehaun um zu entladen und dann zurueck in sein Doerfchen zu fahren.
Ich hab in der Tanke gegen kleine Gebuehr Duschen koennen und mich dann auf den Weg gemacht, die Strasse entlang.

Nach guten 20 Minuten wurde ich von einer Familie aus Bahia Blanca mitgenommen, die den leiblichen Vater von zwei der drei Kinder in Viedma besuchen wollten. Ziemlich krasse Familia ๐Ÿ˜€ Das Heck des Autos war voelligst demoliert, da der Mutter einige Tage vorher jemand reingeafhren ist. Der kleine Sohn wurde abwechselnd von der 18 jaehrigen Tochter und dem etwas juengeren Bruder auf dem Schoss gehalten. Kindersitz Argentinan-style. Der kleine bekommt Cola aus der Flasche und ein bisschen Nikotin der Mutter und Tochter. Dann ist er gluecklich ๐Ÿ™‚
Das Fleisch, was sie mitgeonmmen haben wurde geschickt unter ein paar KLamotten an der Grenze zu Patagonien versteckt. Dort darf man keine Fruechte oder Fleisch einfuerhen. Zum einen aus Quarantaenegruenden zum anderen aus Preisgruenden. Vieles wird in Patagonien subventioniert unter anderem Benzin, Fleisch, Fruechte, Zigaretten.
In Viedma hab ich mich dann bei bruetender Sonner in einem Campingplatz 4-5 km ausserhalb des Zentrums einquartiert. Direkt neben zwei Spanier, die seit 40 Jahren in Suedamerika durch die Gegend ziehen. Seit einigen Jahren sind sie in Argentinien unterwegs mit zwei Mopeds, bzw. der eine nur mit Fahrrad. Sie kennen jede Strassenkreuzung auswendig und haben mir Geschichten vom Goldschmuggeln an der Mexikanischen Grenze erzaehlt. Als sie dann anfingen mir was von Area 51 und den Auserirdischen mit den grossen Augen und seinem Raumschiff, das ein 3 Jaehriger wohl zu oeffnen geschafft hat, bin ich dann mal einkaufen gegangen ๐Ÿ˜€

BsAs - Ushuaia

BsAs - Ushuaia

BsAs - Ushuaia

BsAs - Ushuaia

BsAs - Ushuaia

BsAs - Ushuaia

Viedma – Caleta Oliva

Von der Tanke ausserhalb von Viedma wurde ich am naechsten Morgen von zwei Schwestern mitgenommen, die mich sehr an meinen Bruder und mich erinnert haben. Hab ihm dann gleich ne Sms geschrieben um ihm das zu erzaehlen und was kam zurueck: “Die eine Ist durchgeknallt und labert die ganze zeit udn die andere rollt amuesiert mit den Augen, oder wie?”
So aehnlcih wars auch. Die eine voll mit Piercings und Tatoos, Roten kurzen Haaren, redend und lachend die ganze Zeit. Die andere etwas bodenstaendiger, ruhiger und ueber die schwester amuesiert – im Positiven Sinne ๐Ÿ™‚

Die beiden haben mich an der Tanke eines kleinen Staedchens abgeliefert, das als Verkehrsknotenpunkt nach Sueden fungiert. Keine 20 Minuten konnte ich mich mal gemuetlich an die Strasse stellen, da wurd ich auch schon mitgenommen. Von Isaac. Einem Fischer aus Bahia Blanca. Ein waaahnsinnig glaeubiger Mensch.
Eigentlich wollte ich nur bis ins 50 km entfernte San Antonio Oeste mitfahren. Im Endeffekt war ich mit ihm knapp 950 km unterwegs ๐Ÿ˜€
Zwischenstop am Strand in Las Grutas gemacht (“Hey da gibts nen tollen Strand. Willste den sehn?”). Mate am Strand getrunken und die Maedels im String begutachtet *hust* ๐Ÿ˜€
Eigentlich wollte ich Silvester mit einer Argentinischen Freundin in Trelew verbringen, da es dort aber absolut keine Unterkuenfte unter 130 Pesos die Nacht gibt (fast 30 EUR) und ich bei ihr nicht uebernachten konnte, hab ich mich kurz entschlossen mit Isaac nach Caleta Olivia aufgemacht. Er meinte ich koennte be ihm in seinem kleinen “Wohnmobil” schlafen, dass er mit Leuten von der Kirche gebaut hat. Ok… warum nicht ๐Ÿ˜€

Im Endeffekt war das kleine Wohnmobil kleiner als gedacht, aber es hat getaugt und ich fands witzig ๐Ÿ˜€

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Als ich den ersten Teil hier geschrieben habe, war ich noch in Ushuaia. Hatte keine Zeit mehr was fertig zu schreiben und jetzt bin ich schon in Punta Arenas auf der chilenischen Seite, um dort heute nach Norden in Richtung Torres del Paine aufzubreuchen. Versuch den Rest noch kurz abzuhandeln. Fotos sind auch noch nicht hochgeladen, geht aber von hier auch nicht
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Silvester habe ich noch in Caleta Olivia mit Isaac und Jose verbracht. Am 1.1. bin ich dann gefluechtet, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Die beiden waren einfach zu krass religioes fuer mich. Fast schon radikal…

Haben mich am naechsten fruehen Nachmittag an die Tanke ausserhalb des Staedtchens gefahren. Hab gute 10 MInuten warten mussen ๐Ÿ˜€ Der Zweite LKW hat mich mitgenommen. Pablo “Pablito”, ein LKWFahrer von Oro Negro (so heisst das Unternehmen). Von denen fahren viele dort unten rum. Er hat mich bis Puerto San Julian mitgenommen. Was fuer ein Typ (mal wieder). Er hat seine Frau und 2 Kinder im NOrden in Bahia Blanca, seine Freundin in San Julian. Hat sie beim Billiard spielen kennengelernt und vertreibt sich mit ihr seine Zwischenzeit. “Warum denn auch nicht…?” Mitlerweile hab ich viele Trucker getroffen, die das machen. Entweder sind es Freundinnen, oder es sind diverseste Geschichten im Puff. Aber hier ist das iregndwie voellig normal.

Von San Julian hat mich ein junger Soldat aus dem Norden (Naehe Salta) mit nach Piedrasbuenas genommen, wo er stationiert war. Selten einen so gebildeten und zur Bildung willigen Menschen gesehen. Wusste sehr viel ueber Geschichte, Politik usw…. nicht nur Argentinien auch Europa, Deutschland. Kannte Karlsruhe und viele andere Staedte ohen jemals dort gewesen zu sein. Sein Plan: In naher zukunft zu den Blauhelmen oder in die Franzoesische Fremdenlegion zu wechseln. Um etwas von der Welt zu sehen.

Von Piedras Buenas haben mich am spaeten Nachmittag nach etwas Warten eine argentinische Familie nach Rio Gallegos mitgenommen und bei einem befreundeten Campingplatzbesitzer untergebracht. Der Campingplatz hatte eigentlichs chon zu, aber dadurch,d ass sie den Besitzer kannten…. ARgentinien eben ๐Ÿ™‚
Hab dort trotz Regen und dem ANgebiot mich in die Kueche legen zu koennen im Zelt gepennt und bin am naechsten Tag nach einer 4-Grad-Dusche (Warmes Wasser war anscheinend schon abgestellt ๐Ÿ˜€ ) gleich wieder aufgebrochen. Hab mir kurz die Stadt angeschaut, Mails nach 1 Woche Abstinenz gecheckt und dann mit meinem 30 kg-Geschwuer in Richtung Stadtausgang. Mich haetts ein paar mal fast umgehauen von dem starken WInd, der dort durchgesaust ist. Der WInd war so stark, dass ich echt aufpassen musste, dass mir nichts vom Rucksack wegweht. Ein paar mal waere ich fast vor ein Auto geweht worden ๐Ÿ˜€ Sehr geil.

Hab bei stuermischen Verhaeltnissen dann am Ortsausgang gewartet. Erfolglos. Kein einziger LKW. Zwei aeltere Damen haben mich dann zu einer Polizeistation 5 km weiter mitgenommen, wo ich mich als “Tramper” registrieren musste und die nette Dame mit dem Schlagstock dann alle kontrollierten Autos gefragt hat, ob mich jemand mitnehmen kann. Durch den starken Wind war die Faehre ueber die Magellanstrasse ausser Gefecht und alle Autos kamen wieder zurueck nach Gallegos. Eine chilenische Familie hat mich dann bis zu einer Abzweigung 15 km von der Faehre entfernt auf der chilenischen Seite mitgenommen. Granzuebergang nach Chile war wie immer ein Spass. “Koennte ich mir den Stift mal ausleihen?” – “nein….”
Sehr nett diese Grenzbeamten ๐Ÿ˜€ Wenn man bedenkt, dass man das Formular ausfuellen MUSS…
Einen Apfel haben sie mir abgenommen, die Schweine ๐Ÿ™‚
Voelligst zufrieden mit der 180 Grad Wende (haette nicht gedacht, dass ich so weit komme) wollte ich dann an der Strassenkreuzung campen, davor aber noch ein bisschen richtung Faehre laufen. Nicht mal das kann man mehr machen…. Das zweite Auto hat angehalten und gefragto b sie mich mitnehmen sollen. 4 Chilenen in einem Pickup. Rucksack hinten drauf, zum Hund, der angekettet hinten drauf sass. Farmarbeiter waren es. Aus Punta Arenas die in einer Estancia in Tierra del Fuego arbeiten.
Hab mit ihnen die Magellanstrasse ueberquert und mich dann mit meinem Zelt an den “Strand” gelegt. Hatte Glueck, dass keien Polizei kam, aber naechsten MOrgen haben sie mich sehr komisch/boese angeschaut. Gut dass ich die “Vorsicht Mienenfeld” Schilder auch erst am naechsten Morgen gesehen habe ๐Ÿ˜€
War aber nett. Die Sonne dort unten geht schon sehr spaet unter und konnte so um 23:00 noch gemuetlich mein Zelt aufbaun und den vorbeifahrenden Tankern zuwinken…. (ich glaube einer hat sogar zurueckgewunken…. nicht sicher….) ๐Ÿ˜‰

Am naechsten Tag an die Faehre gestellt udn nach 5 MInuten warten von Mariano mitgenommen worden. 36 Tonnen Zement hatte er geladen. Fuer das Sheraton in Ushuaia, das dort auf einem angrenzenden Berg mit Panoramablick gebaut wird. Wie gewohnt jeeede Menge Mate. Mitlerweile hab ich schon Hornhaut auf der Zunge vom vielen heissen Wasser ๐Ÿ˜€
Haben ueber Gott und die Welt geredet, was bei einer 13 Stundenfahrt auch nich tso schwer ist. 13 Stunden fuer 350 km. Durch die riesen Last und die schlechten Strassen auf der chilenischen Seite sind wir groesstenteils in Schrittgeschwindigkeit gefahren. Schneller gehts auch nicht, weils sonst alles zerlegt. Auf der argentinischen Seite ist alles geteert (die RN 3 geht hier weiter bis nach Ushuaia), die Chilenen sind allerdings nicht ganz so willig Strasen fuer die argentinischen LKWs zu bauen.

Die Landschaft wechselt um 180 grad dort unten. ANfangs nur Steppe mit Schafen Schafen und noch mehr Schafen . Wie weiter im NOrden in Patagonien. Irgendwann kommt das erste Gruen, ein paar Berge mit Quellwasser aus Rohren am Strassenrand. Dann imm Gruener, kleine Fluesse am Strassenrand, WIldpferde. Mehr Berge, Seen, Taeler. Ein super Panorama nach dem anderen.
die letzten 100 km nach Ushuaia sind die haeftigsten, da man eine Gebirgskette ueberqueren muss und mit dem LKW…. Schrittgeschwindigkeit ๐Ÿ˜€
Um 23:05 in Ushuaia angekommen. AN der Tanke geduscht und dann mein Zelt hinter einem Busch aufgeschlagen. Gluecklich am Ende der Welt angekommen zu sein …. ๐Ÿ™‚

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