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Que boludo!

December 3, 2009

Ort: Buenos Aires, WG
Ortszeit: 5:51 Uhr
Gemütszustand: Angepisst

Unglaublich diese Taxifahrer. Bin grad mit meinem neuen (illegalen (lange Geschichte 🙂 )) Mitbewohner Archi von einer Uniparty heimgefahren. Weils ziemlich früh war und wir beide nicht betrunken waren haben wir kein Radiotaxi genommen. Zur Info: Radiotaxis sind Taxis, die einem Unternehmen angehören und per GPS überwacht werden – Für Ausländer und Touris aller Art immer empfehlenswert. Die nicht-Radiotaxis versuchen einen oft übers Ohr zu hauen.
Johannes wurde neulich von einem Taxifahrer um 170 Pesos erleichtert. Knapp 30 EUR.
Normal läuft das so ab, dass die Taxifahrer das Geld, was man ihnen gibt unbemerkt durch Falschgeld austauschen und dann richtiges Geld verlangen. Da man normalerweise immer auf dem Rücksitz sitzt, und die Taxifahrer sehr geübt sind, bekommt man das selber gar nicht mit und zieht schnell den Kürzeren. Vor allem bei großen Scheinen ist das Risiko groß. Bis jetzt ist mir das noch nie passiert, habs immer nur aus Geschichten gehört.

Da wir es heute nicht so weit hatten und die Taxis unter der Woche in den Morgenstunden nicht sooo frequentiert fahren wie am Wochenende, haben wir das erst beste angehalten. Nach 15 Minuten Fahrt war der Preis bei 13,50 Pesos (ca. 2,80€). Hab ihm einen 10er und 2 2-Peso Scheine gegeben und Zack, hat ich auf einmal einen falschen 10er in der Hand und er hat mich aufgefordert ihm einen richtigen zu geben. War erst total perplex und habs gar nicht gecheckt… 😀
Hab dann gemerkt, dass er den Schein ausgetauscht hat und hab ihn etwas beschimpft. Daraufhin hat er mir sofort mein Wechselgeld in die Hand gedrückt und gesagt, wir sollen gefälligst verschwinden.

Was ein Arsch…
Que Boludo…

Sobald die Taxifahrer merken, dass man mit Akzent spricht, hat man im Prinzip schon halb verloren. Wenn man jedoch für argentinische Verhältnisse ein Hühne ist (alles über 1,70m 🙂 ) und der Oberarmumfang größer als der Durchschnitt von 10 cm ist hat man doppelt gewonnen 🙂 Wenn man dann im richtigen Augeblick auch noch richtig schaltet, kann man eine Menge Geld sparen… (-0,5 +1 +1 + 1 = Geld gespart)

So, ich geh jetzt schlafen. In 3 Stunden gehts Segeln….

5 comments

  1. Du Hühne! 😀


  2. Du Huhn! 🙂

    War das nur ein Gewinn- oder ein Verlust?
    Oder: War die Rechenaufgabe unten (Mein Gott! Wie soll man das ohne Laschentechner schaffen!), ja war sie nun Theorie oder Praxis?

    lg Onkel Otto


  3. P.S. wobleimdiewaale ?


  4. Hm, und die Radiotaxifahrer tauschen machen die Falschgeldmethode nicht, weil sie GPS-überwacht werden?


  5. @Wolfi:
    Ja, wie gesagt. Alles über 1,75 wird ängstlich angeschaut beim vorbeigehen 🙂

    @Mr. otto:
    Bilder kommen. Gewinn könnte man es nennen – oder eher “nicht-verlust”

    @Steffen:
    Das mit dem GPS ist ein tolles Gymmik, das sowieso keinen interessiert. Ob man jetzt überfallen und ausgeraubt wird und dabei genau weiss wo man ist oder nicht ist wohl ziemlich egal 🙂 Die wichtige Sache ist, dass die Radiotaxis einem Taxiuntenehmen angehören, an dieses wöchentlich Abgaben leisten aber auch von diesen kontrolliert/koordiniert werden. Die anderen Taxis sind einzelne Leute die ihr Auto Schwarz-gelb (wie passend! 🙂 ) anmalen und sich einen Taxi-Sticker auf ihr Auto kleben. 😉



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