Archive for May 13th, 2007

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Wie ich fast 800$ verlor und warum homeoffice days geil aber schlecht für den Rücken sind ;-)

May 13, 2007

Am Freitag vor einer Woche wollte ich wie jeden Monat meine Miete von meinem deutschen Konto abholen. Mein Dad hat mir einige Tage vorher genug Geld überwiesen und im Online Banking war das GEld auch schon auf meinem Konto.
Als ich zum ATM (Geldautomat) bin, kam nur ein komischer Fehler von wegen “insufficient funds” (bis jetzt hab ich diesen Ausdruck nur bei Stratgiespielen gehört ^^) – Zu wenig Geld auf dem Konto. Den Kontostand kann man von den australischen Automaten auch nicht checken, da sie keinen Zugriff auf die deutschen haben.
Ok, also wieder heimgelatscht und nochmal Onlinebanking gecheckt – Geld war drauf.
“Ok, vielleicht wird das Geld schon angezeigt, ist aber noch nicht verfügbar”

Als es dann genau das Gleiche am Samstag und Sonntag war, wurde ich schon etwas nervös. Ish hatte mir die Miete sowieso schon einige Tage ausgelegt und langsam wurds echt kritisch. Habe auch versucht kleinere Mengen abzuheben, aber immer kam der gleiche Fehler – nicht genug Geld.

Am Montag, nachdem ich es in der Mittagspause nochmal probiert hatte, hab ich dann abends bei der Sparkasse angerufen. Nach 2 mal weiterleiten bzw. bei einer anderen Nummer anrufen, wurde mir dann gesagt, dass eine internationale Buchung über 450€ (800$) auf meinem Konto eingetragen ist. Das Geld wurde noch auf meinem Konto angezeigt, aber als “nicht verfügbar” eingestuft. Das passiert normalerweise nach einer internationalen Buchung, wenn das Geld zwar schon “reserviert” aber noch nicht vom Konto abgebucht wurde.

Suuuuper hab ich mir gedacht. 800$ abgebucht, obwohl nichts raus kam. Alles was man bei der Buchung sehen konnte, war das Datum – 4.5. – also der Freitag, an dem ich es das erste mal probiert habe und mir noch nichts weiter dabei gedacht hab.
Am nächsten Tag – Dienstag – war ich dann früh bei der Bank und hab mich beschwert. Tja, war wohl nichts. Sie haben weder Überwachungskammeras, noch können sie das Geld im Automaten checken oder die Transaktionen nachweisen.
Allerdings wollten sie am nächsten Tag den Automaten zählen und mir dann Bescheid sagen.

Gesagt, getan wurde ich am nächsten morgen angerufen. Sie hatten den Automaten gezählt mit dem Ergebnis, dass keine 800$ abgehoben wurden, aber – wider meiner Erwartung – auch keine 800$ zu viel im Automaten waren…
Hm… wie geht denn das?

Die Frau von der Bank hatte aber nicht wirklich AHnung. Alles was sie gesagt hat war, dass meine Bank bei ihrer anrufen soll und das Geld zurückverlangen soll. Hm….
Nachdem ich die Tage später die Nummer, die sie mir gegeben hat angerufen habe und erfahren habe, dass es eine Bankinterne Nummer für Filialen war und daraufhin die FIliale vergeblich versucht habe zu erreichen (mir wurde eine falsche Nummer gegeben) bin ich am Freitag nochmal zur Bank, die Freitags erst um 9:30 aufmacht. Normalerweise sollte ich um 9 auf Arbeit sein. Bei 1 1/2 Stunden Fahrt zur Arbeit hab ich schon damit gerechnet, einen Tag frei zu nehmen.

Bei dem Besuch ist wieder nicht viel rausgesprungen, weil mir alle Anwesenden in der Bank bestätigt haben, dass sie gar nicht smachen können. Meine Bank müsste einen Kartenservice in Australien anrufen und einen Report beantragen aus dem man dann erkennen kann, was mit den 800$ passiert ist. Natürlic kann das nur die Bank machen und es gibt auch keine Chance, dass die australische Bankfiliale das machen könnte. Das geht ja nur für Kunden. Wie dumm…

Nachdem ich fast eine Stunde mit allen möglichen Bankangestellten diskutiert habe, hab ich dann endgültig damit gerechnet, nicht mehr nach Bayswater zu fahren. Wäre ich sofort losgefahren wäre ich so gegen halb 1 pünktlich zum Ende der Mittagspause angekommen.
Als ich David angerufen hab, meinte er nur, dass ich doch einfach zu Hause bleiben soll und von dort arbeiten soll. Hatte noch einiges von der Woche zu tun, was ich sowieso auf meinem PC hätte machen müssen und auch einige andere Sachen konnte ich übers Inet erledigen, da sie nicht im Intranet liegen.
Gedacht getan hab ich mich gemütlich auf mein Bett gelegt und einen Home Office Tag gemacht. Alle 20 Minuten mal die Lage gewechselt und ab und zu ein paar Ess und TV Pausen gemacht 😉
Im Grossen und Ganzen hab ich sogar richtig viel geschafft.
An sowas könnte ich mich gewöhnen. Ausschlafen, kein lästiges Zug- / Busfahren, usw…
Allerdings acuh keine Kollegen, die den ganzen Tag SCheisse bauen und es ist auch nicht gerade förderlich für Rückenprobleme…

Achja… die Lage mit dem Geld ist nun Folgende:
Das GEld ist imemrnoch auf meinem Konto zu sehen, ist aber immernoch als “nicht verfügbar” eingestuft. Allerdings wird dieser Zustand, wenn sich zwei Wochen nichts ändert, automatisch wieder zurückgesetzt und ich habe mein Geld wieder, das eigentlich nie richtig weg war. SO lange (die zwei Wochen sind am Freitag um) steckt mein Geld noch irgendwo zwischen Deutschland und Australien fest (wahrscheinlich ein Knick in der Leitung) und gammelt dort vor sich hin, vorausgesetzt, es wird nicht auf einmal doch abgebucht…

Ich hoffe das Beste…
Ben

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Nichts für schwache Pfannen…

May 13, 2007

Gestern gabs das erste mal seit meinem Aufenthalt hier Pfannkuchen. Ich glaube sogar das erste mal in meinem Leben.
Nein doch nicht… ich hatte mal eine interessante Pfannkuchenbackerei mit Chri nach einer nicht so erfreulichen Geschichte auf einer der Bollandschen Hausparties *Gaudiundgiecheranschiel*. Da hat aber mehr Chri als ich gekocht…

AUf jeden Fall gabs Pfannkuchen. Um sicherzugehen habe ich mir ein Rezept (kann man das Rezept nennen?) von Chefkoch.de geholt.
Die ersten Pfannkuchen waren katastrophal. Irgendwie wollten sie sich nicht von der Pfanne lösen. Als ich mit dem Pfannenheber nachgeholfen habe, glich das Ganze eher Rührei als Pfannkuchen. Zum Glück kam Jay und hat mich aufgeklärt 😀 Ich muss warten bis die Blasen entstehen…
Er hats vorgemacht. Teig rein, warten….warten…. warten… Hm.. da kommen keine Blasen. Irgendwann ging es auch ohne Blasen.
Die restlichen Pfannkuchen wurden dann von Mal zu Mal besser. Mal brauner, mal heller, aber im Grossen und Ganzen ganz ordnetlich fürs erste mal.
Beim letzten Pfannkuchen ist mir dann ein kleines Maloir passiert.
Ish und Jay meinten, ich sollte dohcmal versuchen den Pfannkuchen im Flug zu wenden. Das hat auch gut geklappt. Auch das doppelte Wenden hat ganz gut geklappt. Beim “tripple” hatte ich dann aber auf einmal nur noch den Henkel in der Hand. Die Pfanne und der Pfannkuchen haben sich (leider auf getrennten Wegen) selbstständig gemacht.
Der Pfannkuchen (zum glück wars ja der letzte 🙂 ) ist natürlich mit der noch etwas flüssigen Seite nach unten auf dem Boden gelandet. Wie auch sonst 🙂
Aber wenigstens ist er mit der ganzen Fläche gelandet und nicht iregndwie zerknickt.
Glück im Unglück… 😉

Pfannkuchen

Pfannkuchen

Pfannkuchen

Pfannkuchen

p.s.: Heute morgen hab ich eine neue Pfanne gekauft. Mein Vorschlag, die alte Pfanne als Wok zu verwenden wurde nicht so begeistert aufgenommen. Tennas und Ish’s Mum fand das zwar eine gute Idee, aber hab die Pfanne dann iregndwann im Mülleimer wiedergefunden 😉